Warum werden, wenn während dem Schneefall die Temperatur steigt, die Flocken grösser?
Bei einem Temperaturanstieg beginnen die Schneekristalle zu schmelzen. Geraten zwei mit Schmelzwasser behaftete Kristalle aneinander, verkleben sie. Das Wasser wirkt also wie Leim; durchgefrorene Kristalle haften nicht aneinander.
Warum sind Schneesterne sechseckig?
Ursache dafür ist die Molekülstruktur des Wassers. Elektrostatische Kräfte zwischen den Wassermolekülen ordnen diese bevorzugt sechseckig an. Fällt Schnee immer in Form von Schneesternen? Nein, diese Form ist sogar eher die Ausnahme. Sterne bilden sich nur bei Temperaturen im Wolkeninneren zwischen -12 und -16 °C. Sowohl bei höheren als auch bei tieferen Temperaturen entstehen flache Plättchen, Prismen oder Nadeln. Allen Varianten ist die sechseckige Grundform gemeinsam.
Wie schnell fällt eine Schneeflocke?
Je nach Grösse und Gewicht schwankt die Sinkgeschwindigkeit einer Schneeflocke zwischen einem und sieben Kilometern pro Stunde. Es ist also möglich, dass eine Schneeflocke mehr als eine Stunde unterwegs ist zwischen Wolke und Erdboden.
Kann es zu kalt sein für Schneefall?
Unter rund -30 °C fällt kein Schnee mehr. Kalte Luft vermag weniger Feuchtigkeit aufzunehmen als warme. Bei solch tiefen Temperaturen ist die Luft zu trocken, um Schneekristalle entstehen zu lassen.
Wie verändert Schneefall die Lufttemperatur?
Während sich Schneekristalle bilden, steigt interessanterweise die Lufttemperatur in der Wolke leicht an. Beim Gefrieren geben die Kristalle nämlich Wärme ab. Dies ist schwer vorstellbar, doch wenn wir einen Schneekristall auftauen wollen, müssen wir Wärme reinstecken gefriert der Kristall, gibt er dieselbe Wärmemenge ab.
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siehe auch:
Wie entsteht Schnee?
schneeweiss: warum ist Schnee weiss?
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